Digitale Unternehmen stehen in der Verantwortung, kriminellen Aktivitäten auf ihren Plattformen vorzubeugen. Einige haben begonnen, erste Schritte gegen die Wildtier-Cyberkriminalität zu unternehmen. Zum Beispiel hat sich die Coalition to End Wildlife Trafficking Online gebildet, in der sich Tech-Unternehmen wie eBay, Facebook, Microsoft, Pinterest & Co. zusammenschliessen mit dem Ziel, bis 2020 80% des illegalen Online-Wildtierhandels auf ihren Plattformen zu eliminieren. Facebook untersagt unterdessen den Verkauf von lebenden Tieren auf seinen Plattformen und Instagram hat ein automatisches Warnsystem für Suchen nach Hashtags, die den Wildtierhandel betreffen könnten.
Trotzdem können User bis heute die Regeln noch immer sehr einfach umgehen, und die Unternehmen müssen noch viel mehr tun, um dem Online-Handel mit Wildtieren sinnvoll zu begegnen. Bis es soweit ist, braucht es die aufmerksamen Augen und mitfühlenden Herzen von uns allen, die schädigende Inhalte erkennen und melden.
Instagram hat Richtlinien, die Tierquälerei und den Verkauf gefährdeter Arten und deren Körperteile untersagt. Ausserdem gibt es seit 2017 Warnhinweise für Hashtags in Englisch, die im Zusammenhang mit Tierquälerei und Umweltzerstörung stehen. Allerdings können diese ganz einfach ignoriert werden.
Melden Sie unangemessene Videos auf Instagram.
Auch Youtube hat Community-Richtlinien, die allerdings Tiere nicht speziell mit einschliessen, es sei denn wegen direktem Missbrauch. Sie können unangebrachte Inhalte hier melden.
Hier können Sie WhatsApp-Nutzer melden, die unangebrachte Informationen verbreiten.
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