Giving Tuesday

Giving Tuesday 

Schenken Sie Kabi eine zweite Chance 

Jedes Jahr werden zahlreiche Schimpansenkinder aus den Wäldern Afrikas gestohlen. Ihre Mütter, Väter, Geschwister und Freunde werden getötet – Schimpansenfleisch ist in vielen Ländern als Delikatesse begehrt. Die Kinder sind für den illegalen Haustierhandel bestimmt, eines der lukrativsten kriminellen Geschäfte überhaupt. Sie werden unter schrecklichen Bedingungen über die Kontinente transportiert und für tausende Franken als Haus- oder Schautiere verkauft. Diejenigen, die diese Strapazen überleben, fristen unter unwürdigen Bedingungen ein kurzes, trostloses Leben.

Jedes Jahr haben einige von ihnen unbeschreibliches Glück: sie werden irgendwo auf ihrem leidvollen Weg von aufmerksamen Augen entdeckt, konfisziert und in die Auffangstation Tchimpounga (Republik Kongo) vom Jane Goodall Institut gebracht. Hier werden sie medizinisch versorgt und 24/7 in die Obhut von erfahrenen Tierpflegerinnen genommen, bis sie behutsam mit ihren Artgenossen zusammengeführt werden können. In den Wäldern der Hauptstation und auf drei Inseln im Fluss Kouilou bekommen sie eine zweite Chance auf ein artgerechtes Leben.

Kabi kurz nach seiner Ankunft in Tchimpounga im Mai 2018 mit seiner Ersatzmutter Cristel.

Dem Schimpansenjungen Kabi ist letztes Jahr genau dieses Schicksal widerfahren. Eine Patrouille entdeckte ihn im Mai 2018 im Norden der Republik Kongo im Wald nahe der Ortschaft Mikabi (darum der Name) in einem Camp von Wilderern, umringt von toten Tieren und Tierhäuten. Kabi war völlig verstört – was er hatte erleben müssen, können wir nur ahnen. Die Wilderer konnten leider entkommen, aber Kabi konnte gerettet werden.

In Tchimpounga kam er in die Obhut der erfahrenen Tierpflegerin Cristel, die sich in der ersten Zeit Tag und Nacht um ihn kümmerte. Bald wurde er mit seinen Schicksalsgenossen Vienna und George zusammengeführt, die ebenfalls dieses Jahr nach Tchimpounga kamen. Die drei sind zurzeit daran, ihre schweren Schicksale in ein kleines Wunder zu verwandeln: sie haben sich angefreundet und zusammen jede Menge Spass – ganz nach Schimpansenart.

Kabi wird als nächstes genau wie Vienna und George sobald als möglich in eine Schimpansengruppe integriert werden. Sie werden in der Lage sein, in den Wäldern der Hauptstation oder auf einer der bewaldeten Inseln im Fluss Kioulou unter artgerechten Bedingungen das zweitbeste mögliche Schimpansenleben zu führen, das sie verdienen – genau wie die anderen 160 Schimpansen, die bereits in Tchimpounga leben.

Kabi hat noch ungefähr 50 Jahre gutes Schimpansenleben vor sich. Indem wir unser Versprechen einhalten, niemals einen Schimpansen in Not abzuweisen, gehen wir eine grosse, langjährige und kostspielige Verpflichtung ein. Wir sind darum auf Spenden von Menschen angewiesen, die wie wir Schimpansenleben schützenswert finden.

Helfen Sie mit, Kabi und vielen anderen Schimpansen eine zweite Chance auf ein artgerechtes Leben zu geben. Spenden Sie für unsere Tchimpounga-Auffangstation!

 

Mit einer Spende von 50 Franken beteiligen Sie sich am Kauf von 25’000 kg lokalem Obst und Gemüse im Monat Dezember – soviel werden die Tchimpounga-Schimpansen noch vor Weihnachten verputzen.

Mit einer regelmässigen Spende von 200 Franken pro Jahr übernehmen Sie eine symbolische Patenschaft für die Tchimpounga-Schimpansen und helfen uns so, die Auffangstation langfristig zu betreiben.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung an diesem Giving Tuesday!

 

 

Tchimpounga ist seit 1992 operativ tätig. Viele Schimpansen, die als Kinder hierherkamen, sind inzwischen längst erwachsen. Im Bild Ouband (vorne) und seine Freunde, hier in Begleitung der Tierpfleger, auf der Insel Tchindzoulou.

Mehr Infos hier